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Das Spiel vom Wiesejaggl

1. Freilichtproduktion von Schauspiele Kauns von Ekkehard Schönwiese

1992 war es dann soweit - ein Sprung ins kalte Wasser für uns alle. Eine gewaltige und neue Herausforderung, die das ganze Dorf in Kauns und Kaunerberg gefordert hat. Es entstand ein einmaliges Stück mit viel Leidenschaft und Energie, das von Wilderern und Steinböcken, von Liebe, Lust und Leid zur Zeit Kaiser Maximilian I erzählte.

Inhalt des Spiels:
Der Kaiser war schon des öfteren mit einer prominenten Jagdgesellschaft auf Steinwildjagd im Kaunertal und zu Besuch auf Burg Berneck. Durch das Jagdverbot des Kaisers an die Bauern kam es zur Rebellion des Wiesejaggls. Es verbreitete sich die Unzufriedenheit bei den Bauern, die sich mit dem Wiesejaggl solidarisch erklärten. Die Waffen, die der Kaiser an die Bauern für die Verteidigung der eigenen Grenzen bei den Kriegen gegen Venedig und den Eidgenossen verteilte, wurden von den Bauern auch zum Wildern eingesetzt. Die Jagd im Kaunertal betrachtete der Kaiser als Privileg für sich und seine Jagdgesellschaft. Wilderer wurden für „vogelfrei" erklärt. So gingen in diesen Zeiten auch im Kaunertal die Gewitterwolken der Unzufriedenheit nicht spurlos vorüber.


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